Netzwerk | Floating IPs

Kategorien anzeigen

Netzwerk | Floating IPs

2 min gelesen

Inhaltsverzeichnis

Eine Floating IP ist eine virtuelle IP-Adresse, die zum Routing des ausgehenden Datenverkehrs von der Ausgabeschnittstelle eines Load Balancers zu den Backends verwendet wird. Sie „fliegt“ zwischen den Knoten in einem Cluster und gewährleistet so eine nahtlose Servicekontinuität.

Einfacher ausgedrückt: Eine Floating IP nutzt virtuelle Schnittstellen, um ausgehenden Datenverkehr zu maskieren, unabhängig davon, ob er über eine Netzwerkkarte, ein VLAN oder eine Bonding-Schnittstelle auf beiden Clusterknoten läuft. Ändert der Cluster seine Master-Rolle, wechseln die mit einer Floating IP verknüpften Dienste (z. B. Farmen) nahtlos von einem Knoten zum anderen. Dieser Übergang erfolgt transparent und ohne Auswirkungen auf Clients, Backend-Verbindungen oder Datenströme.

Stellen Sie sich eine Anwendungslastverteilung zwischen Server A und B vor. Server A empfängt den Datenverkehr über die Ausgabe-IP des Load Balancers (die Floating-IP). Sollte der Master-Load Balancer ausfallen oder technische Probleme haben, läuft der laufende Datenverkehr zwischen der Floating-IP und der Backend-IP ohne Unterbrechung weiter. Der Cluster-Dienst des Load Balancers verschiebt den Dienst automatisch auf den anderen Knoten und hält dabei den Datenverkehr über dieselbe Floating-IP aufrecht. Dadurch kann das Verbindungsverfolgungssystem des Load Balancers den Datenverkehr reibungslos verwalten und sicherstellen, dass die Backends keine Ausfallzeiten bemerken.

In Geschäftsumgebungen, in denen Ausfallzeiten zu erheblichen finanziellen Verlusten führen können, ist die Gewährleistung einer kontinuierlichen Serververfügbarkeit zur Bearbeitung von Clientanfragen von entscheidender Bedeutung.

Floating IPs-Tabelle #

Relianoid Load Balancer V8 Netzwerk Floating IP-Liste

Beschreibungen der Felder:
Interface. Name der übergeordneten Schnittstelle (z. B. VLAN, Bonding oder NIC).
Schnittstellen-IP. IP-Adresse der übergeordneten Schnittstelle.
Schnittstellenalias. Einprägsamer Name zur Identifizierung der übergeordneten Schnittstelle.
Schnittstelle virtuell. Name der virtuellen Schnittstelle, aus der die Floating IP ausgewählt wird.
Floating IP. Konfigurierte IP-Adresse, die von den virtuellen Schnittstellen übernommen wurde.
Aktion. Aktionen zum Verwalten von Floating IPs.

  • Einrichtung. Weisen Sie der übergeordneten Schnittstelle eine Floating-IP-Adresse zu. Es kann nur eine Floating-IP zugewiesen werden.
  • Nicht gesetzt. Löschen Sie die Konfiguration und entfernen Sie die virtuelle IP-Adresse.

📄 Laden Sie dieses Dokument im PDF-Format herunter #

    EMAIL: *

    Erhöhte Sicherheit. Geringerer Aufwand. Nachhaltiger Erfolg. BetterDocs