Ende Oktober 2023 stand der britische Nationalschatz, die British Library, vor einer erheblichen Störung auf seine Dienste aufgrund einer IT-Ausfall. Doch schon bald stellte sich heraus, dass die ehrwürdige Institution Opfer eines Ransomware-Cyberangriff orchestriert von der Rhysida Bande. Diese böswillige Tat führte zum Diebstahl und anschließenden Durchsickern der Daten der Bibliothek durch Cyberkriminelle.
Seitdem arbeitet die British Library intensiv daran, ihre unterbrochenen Dienste wiederherzustellen, auch wenn die Fortschritte aufgrund laufender forensischer Untersuchungen langsam vorangehen. Angesichts dieser Ereignisse ist es wichtig, den zeitlichen Ablauf und die Auswirkungen dieses Cyberangriffs zu verstehen.
Rhysida bekannte sich zur Verantwortung
Die Rhysida-Bande, die für den Ransomware-Angriff verantwortlich ist, durchgesickert interne Personalressourcen Unterlagen, darunter Pässe und Verträge von Mitarbeitern, im Dark Web. Sie leiteten auch eine Auktion gestohlener Daten ein, 20 Bitcoins verlangen (ungefähr 600,000 £) für den gesamten Datensatz.
Ende November wurde bestätigt, dass Benutzerdaten, darunter fast 90 % der gestohlenen Dateien, von Rhysida weitergegeben wurden. Dies zeigt insbesondere die entschiedene Haltung der British Library, weder mit den Forderungen der Angreifer zu verhandeln noch ihnen nachzukommen – ein Ansatz, der den empfohlenen Best Practices für den Umgang mit Ransomware-Angriffen entspricht.
Wie sie an die Daten kamen
Die durchgesickerten Daten, insgesamt 573 GB, umfassen fast 500,000 Dateien, viele davon stammen aus dem Kundenbeziehungsmanagement der Bibliothek (CRM) Datenbank. Diese Dateien enthalten empfindlich persönliche Informationen, darunter Namen, E-Mail-Adressen und in einigen Fällen auch Postanschriften und Telefonnummern. Glücklicherweise scheinen keine Finanzdaten kompromittiert worden zu sein.
Mittel zur Vermeidung solcher Angriffe
Als Reaktion auf diesen Verstoß müssen Organisationen ihre Maßnahmen zur Cybersicherheit um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Umsetzung robuster Netzwerksicherheitslösungen, sowie RELIANOIDNetzwerkgerät von, neben der strikten Einhaltung der Cybersicherheit Best Practices, kann das Risiko von Ransomware-Angriffen erheblich verringern und Risiken zu minimieren wertvolle Datenbestände. Lernen wir aus den Erfahrungen der British Library und priorisieren wir proaktive Cybersicherheitsmaßnahmen, um uns vor zukünftigen Bedrohungen zu schützen.
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